Wasser fördern.
Trinkwasser schützen.
Wer eine Beregnungsanlage an eine Trinkwasserinstallation anschließt, muss auch den Schutz vor Rückfließen berücksichtigen. Die fachliche Grundlage umfasst DIN EN 1717 und die ergänzenden nationalen Anforderungen.
Der Schutz endet nicht am Wasserhahn.
Die DIN EN 1717 behandelt den Schutz von Trinkwasserinstallationen vor Verunreinigung durch Rückfließen. Welches Sicherungsprinzip anzuwenden ist, hängt von der konkreten Einbausituation und Gefährdungsbewertung ab.
Eine einfache Rückflussverhinderung ist nicht in jedem Fall ausreichend. Die jeweilige Ausführung ist projektspezifisch festzulegen – unter Berücksichtigung der einschlägigen nationalen Anforderungen wie DIN 1988-100.
Bei erforderlichen Arbeiten an Trinkwasserinstallationen ist die Zuständigkeit eines hierzu berechtigten Installationsbetriebs zu klären.
Drei Fragen. Eine sichere Grundlage.
Welche Wasserquelle?
Trinkwassernetz, Brunnen, Zisterne oder andere Versorgung – die Ausgangslage ist entscheidend.
Wie ist der Anschluss?
Verbindungen und mögliche Rückflusssituationen bestimmen die notwendige Risikobeurteilung.
Welche Sicherung?
Die erforderliche Sicherungseinrichtung und Zuständigkeit werden aus dem konkreten Fall abgeleitet.
